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Neues bei conrad-antiquario

Kindler & Briel - Kibri Tankstellen und Garagen im Wandel der Zeit

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Kindler und Briel Logo

Das Thema „Rund ums Fahrzeug – Tankstellen und Garagen“ ist auch bei dem traditionsreichen Modellbauunternehmen Kindler & Briel (Kibri) wichtiger Bestandteil des Sortiments. Unter den Modellnummern 564 und 565 sowie deren Subnummernkreis hatte Kibri im Katalog des Jahres 1932 insgesamt acht Tankstellenmodelle, eine Flugzeughalle und eine ausgewiesene Auto-Garage im Programm, die ihrerseits die Maßstäbe Spur 0 und 1 bedienten. Beim Betrachten dieser Modelle auf den Katalogseiten 17 und 18 wird die Faszination der individuellen Mobilität greifbar, die Freiheit des selbstbestimmten Fahrens. Hier wird der Vorgang der Kraftstoffzufuhr eindrucksvoll zu einer regelrechten Erlebnis-Bühne komponiert, zu einem Akt der technischen Inszenierung des mobilen Alltags.

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Kibri Katalog 1932Aus dem Kibri Katalog Nr. 32 Seite 17 und 18.

Gegenüber dem bühnengerechten Spektakel der 1930ger Jahre verhielten sich die Kibri-Nachkriegsmodelle in Funktion und optischer Aussage weitaus sparsamer, sachlicher und reduzierter. Im Kibri-Katalog aus dem Jahr 1952 finden sich unter der Rubrik „Sonstige interessante Artikel aus dem Kibri-Sortiment“ auf den Seiten 18 und 19 insgesamt drei Tankstellen im modernen, fast aerodynamisch gerundeten Architekturstil der 1950ger Jahre, sieben Garagen und ein Wagenheber. Der Texthinweis „für Miniatur-Autos“, der sich bei der Garage mit zwei Klapptoren Nr. 46/0, beim Wagenheber Nr. 560 und bei der Tankstelle Nr. 561 findet, deutet bereits auf die ergänzende Einsatzmöglichkeit auch im Spurbereich H0 hin. Die vier auf Seite 19 dargestellten „Tip-Top-Garagen“ werben mit einer hübschen, patentierten technischen Neuerung, dem automatischen Türöffnen bei Zufahrt des Automobils.
Der Kibri-Jahreskatalog 1957 weist auf die Einführung von einzeln stehenden Zapfsäulen im Tankstellensortiment hin. Die Katalogseite Seite 16 zeigt uns drei entsprechende Modelle, die sich auch gut mit einem Tankstellenhäuschen kombinieren ließen oder anderweitig frei kombinierbar waren.
Im Neuheitenkatalog aus dem Jahr 1958 macht uns Kibri zum ersten Mal mit Baukästen auch im Tankstellensortiment bekannt. Vorgestellt werden auf Seite 7 zwei Bausätze für Zapfsäulen, die zum selbständigen Zusammenfügen der Einzelteile animieren sollen. Preislich attraktiver als ein Fertigmodell, versuchte Kibri auch hiermit zu punkten.
Kibri Katalog 1959 Seite 16
Der Kibri-Katalog aus dem Jahr 1959 zeigt auf Seite 16 den Preisunterschied zwischen Bausatz und Fertigmodell. Die Ersparnis beim Bausatz liegt bei rund einem Drittel auf den Kaufpreis eines Fertigmodells.
So richtig modern und gedanklich größer dimensioniert wird es bei Kibri dann ab dem Jahr 1960. Die kleinteiligen Tankstellenhäuschen und Zapfsäulen sind aus dem Sortiment verschwunden. Ab jetzt dominiert das großindustrielle „Kibri Tanklager“ mit thematischer Anschlussfähigkeit an das damals bereits bestehende breite Modelleisenbahnsortiment „Benzin“ und an große LKW-Tanksattelzüge bekannter Herstellerfirmen. Im Faltblatt Modelle H0 aus dem Jahr 1960 ist dieser Themenwandel bereits zu sehen. Der Kibri-Katalog aus dem Jahr 1964 zeigt auf Katalogseite 13 als Diorama prominent in Szene gesetzt ein komplett aufgebautes Kibri-Tanklager mit ergänzendem Tanksattelschlepper und den zuliefernden Güter-Kesselwagen. Kibri Katalog 1964 Seite 13
Diorama aus dem Kibri Katalog von 1964. « weniger anzeigen


VW Käfer - vor 40 Jahren letzter Käfer in Emden produziert

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Wiking Modellbau

Erinnern wir uns noch? Am 19. Januar 1978, also vor rund 40 Jahren lief der letzte in Europa gebaute VW Käfer vom Montageband des VW Werkes in Emden, Friesland. Damit war für den Käfer allerdings noch nicht Schluss. Der tatsächlich weltweit letzte produzierte VW Käfer wurde am 30. Juli 2003, als „Última Edición“ mit Chromteilen und Weißwandreifen, im mexikanischen Werk in Puebla vom Band gefahren. Eine beeindruckende Epoche in der Automobilgeschichte ging damit zu Ende. Bekanntlich löste der VW Golf den inzwischen lieb gewonnenen Käfer ab.

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Wiking VW Käfer Typ 1

Die Legende des VW Käfer begann in den 1930ger Jahren mit dem Versprechen, ein leistbares und zugleich modernes, komfortables Auto auf den Markt zu bringen. Der KdF-Wagen war geboren. Mit viel Werbung und reichlich ergänzendem Prospektmaterial wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. In unserem Archiv befindet sich ein Werbeprospekt aus frühester Zeit, der damals viel Einblick in diesen neuen Wagentyp erlaubte.
Der erwähnte Prospekt zum frühen KdF Wagen mag für den Berliner Modellbauer Wiking möglicherweise eine Inspirationsquelle gewesen sein, ab 1949 ein sogenanntes „gläsernes Modell“ des alten VW „Brezel“-Käfers im Maßstab 1:40 in sein Modell-Sortiment zu nehmen. Wiking VW Brezelkäfer
„Brezelkäfer“ liebevoll deshalb, weil das rückwärtige Fenster des VW Käfer noch bis 1953 vertikal in zwei gleichgroße gerundete Scheiben getrennt war und dergestalt entfernt an die Brezelform eines in Süddeutschland beliebtes Gebäcks erinnerte.
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Paul M. Preiser Kleinkunst-Werkstätten

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Paul M. Preiser Katalog 1956

Die Blechlawine rollt. Es lebt die Mobilität. In den 1950ger Jahren verbanden sich diese Eindrücke mit Wirtschaftsaufschwung und glänzenden Zukunftsperspektiven. Im Großen, wie im Kleinen. Wo viel gefahren wird, steigt auch der „Durst“ nach Treibstoff. Die Tankstelle gehörte damals schon fest zum modernen Leben. Dem zollten auch Modellbaufirmen Ihre Anerkennung. Die Firma Preiser etwa mit ihrer Shell-Tankstelle - Modellnummer 1020 - aus dem Modelljahr 1955/56.

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Apropos Blechlawine. Wie viele KFZ waren damals auf unseren Straßen unterwegs? Es waren 1955 in West-Deutschland rund 5,4 Millionen motorisierte Fahrzeuge. Nahezu die Hälfte davon waren Krafträder, aber man zählte auch schon fast 1,8 Millionen PKW. Und alle Fahrzeuge wollten natürlich ordentlich betankt werden, um weiterhin täglich mobil sein zu können.
Schauen wir zu unserem Preiser-Modell. Der Tankwart wartet selbstbewußt auf seine werte Kundschaft. Und wahrscheinlich braucht er auch nicht mehr allzu lange auf den nächsten Tankgast zu warten. Was darf der Kunde von ihm erwarten? Freundliches Auftreten, zuvorkommenden Service, Hilfsbereitschaft. Preiser Shell-Tankstelle Nr. 1020
Zwei moderne Zapfsäulen mit seitlich positionierten Beleuchtungskörpern im damals modernen Stil der Aufsatzleuchten, ergänzt um eine Hebebühne stellen ein attraktives Angebot dar. Zwei Säulen bedeuteten schnellere Abwicklung. „Tempo-Tempo“ war das Motto. Die nahe Beleuchtung machte die Tankbefüllung auch bei Dunkelheit komfortabel und sicher.
Neugierig geworden, wollen wir noch etwas mehr zum Modell wissen. Ein holländischer Preiser-Exporthändlerkatalog (Stand Januar 1956, Den Haag) verrät uns auf Katalogseite 37 die Modellnummer und skizziert mit flottem Strich das erwartbare Aussehen des Modells. Eine andere Quelle, die Preiser Brutto-Preisliste 1955/56 verrät uns wiederum mehr über den Verkaufspreis, den ein Liebhaber von Preiser-Modellen damals für diese schöne Tankstelle zu zahlen hatte. Stolze DM 7,50 wurde für diese „Spezialität“ aus dem Hause Preiser verlangt. Nicht wenig, bedenkt man, dass ein durchschnittlicher Bruttoarbeitslohn damals bei rd 400,00 DM pro Monat lag.
Übrigens: Wäre die Modell-Tankstelle damals nicht für die eigene H0-Modellanlage gekauft worden, so hätte man sich seinerzeit über rund 14 Liter Benzin freuen können. Wir wissen jedoch: 14 Liter sind rasch verfahren, ein Modell aber - gut gepflegt - bleibt auf ewig erhalten!
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Tucher Blech Original - T 032 Weihnachtskrippe

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Tucher Blech Original - T032 Weihnachtskrippe

Die Firmengeschichte des Nürnberger Blechspielzeugherstellers Tucher & Walther begann im Jahre 1978. Die Gründer Elisabeth Walther und Bernhard Tucher erhielten damals viel Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Arbeit, feierten Erfolge und ließen die geschäftsmäßige Produktion dann 2009 nach rund 30 aktiven Jahren geordnet auslaufen. In unseren Themenwelten haben wir dazu eine kleine und kurz gefasste biografische Übersicht erstellt. Weil nun die Arbeit mit der Welt der Blechmodelle so viel Freude machte, schuf Bernhard Tucher aber auch noch nach 2009 weitere wunderschöne Sammlermodelle, in nun allerdings exquisit kleiner Auflage. Zum Beispiel die Weihnachtskrippe T 032 aus dem Jahr 2014.

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Es muss dem Erbauer dieser Krippe ein Herzenswunsch gewesen sein, die biblische Weihnachtsgeschichte so eng und so anschaulich mit dem Stolz des ausübenden Handwerkerberufes zu verbinden. Tucher Blech Original T 032
Zeigt doch die 2,3 kg schwere Krippe, rückseitig motorisiert, einen eifrig holzarbeitenden Josef, seine Frau Maria schaukelt das junge Jesuskindlein in den Schlaf und die drei Heiligen aus dem Morgenland segnen Familie und Berufung mit ihren Gaben. Die beiden Engel und der Stern von Bethlehem schweben beschützend über allem. Die Szenerie ist farblich geschmackvoll bemalt, Figuren und Gesichter lebendig und ausdrucksstark ausgestaltet und die Bemaßung mit 30/34/27 cm (B/H/T) harmonisch gewählt. Eine zu Herzen gehende Augenweide.


Marken-, Händler- und Kaufhauskataloge

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Markenkataloge, Händlerkataloge und Kaufhauskataloge

In früheren Zeiten, also in Zeiten vor dem Internet, galten gedruckte Waren- und Produkt-Kataloge als eines der wichtigsten Aushängeschilder eines Herstellers. Ein optisch schön gestalteter, informativer und damit auch repräsentativer Katalog, zum Beispiel der Katalog von 1924 der Firma Ives Manufacturing Corp. Bridgeport und New York, ermöglichte vieles: er zeigte das aktuelle Waren- und Produktangebot, er bot detaillierte und ergänzende Produktinformationen zur Angebotsvielfalt, zu Ausstattung, Funktion und Handhabung der Güter, zur Herstellung im eigenen Unternehmen sowie zum Preis und zu den Geschäftsstandorten, wo die Waren dann „in echt“ bewundert werden konnten.

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Nicht zuletzt sollte ein eindrucksvolles Titelbild vor allem Neugierde und Kauflust wecken. Gut gestreut und üppig verteilt erreichte ein gedruckter Katalog viele Interessenten, im Inland wie im Ausland. Der Katalog hatte in diesen frühen Zeiten tatsächlich das Zeug zum (fast) Alleskönner: Infodatenbank mit optischem Suchtfaktor - zur intensiven Kundenbindung. Lionel Katalog 1954
Conrad antiquario widmet sich dieser reichhaltigen Quelle des Sammlerwissens in besonderem Maße. Marken- und Händlerkataloge aus dem 19. und 20. Jahrhundert, über viele Marken und Themenbereiche verteilt, werden vollständig gezeigt. Wir haben unseren Fokus übrigens ganz bewusst auch um den Bereich der Warenhauskataloge erweitert (inkl. BRD, DDR). Diese spezielle Katalogsorte ermöglicht es immer wieder und auf sehr eindrucksvolle Art und Weise, eine wunderschöne und kulturgeschichtlich eindrucksvolle Gesamtschau der damals aktuellen Modelle, Produkte und Waren - wie im „Brennglas“ einer Epoche – zu spiegeln und dieses Warenpanorama in seiner Gänze auf sich wirken zu lassen. Kaufhauskataloge Kaufhauskataloge
Und nicht zuletzt ist ein Katalog oft nützlich bei der Verortung eines Modells. Etwa bei der zeitlichen Ursprungsfrage bezüglich einer bestimmten Zeitepoche oder gar der Bestimmung des Erstverkaufsjahres. Über 500 Kataloge befinden sich derzeit in unserem digitalen Archiv „Kataloge“, Tendenz weiter steigend.« weniger anzeigen
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Medienecho

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Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen

Wir freuen uns über Pressereaktionen zu unserer Buchneuerscheinung: „Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen. Modellbau – Made in U.S.-Zone. Firmengeschichte und Modell-dokumentation von 1946-1953“, Verlag Conrad antiquario. Die Fachzeitschrift MIBA – Die Eisenbahn im Modell würdigt den umfangreichen Bildband in ihrer Ausgabe vom September 2017 als »rundum faszinierendes Werk« zur Modellbaugeschichte Dr. Spitalers und damit zusammenhängend auch zur Frühzeit der Modellbahn- und Modellbauindustrie in Deutschland nach 1945.

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Die Tageszeitung Fränkische Nachrichten Ausgabe Bad Mergentheim spricht in ihrer Ausgabe vom 31. August 2017 von einem »opulenten Buch« und setzt sich in ihrem Artikel auch ausführlich mit der Gründungsgeschichte der Firma Dr. Spitalers im fränkischen Creglingen und mit der Entstehungsgeschichte des vorliegenden Buches auseinander. Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen
Das eisenbahn Modelbahn magazin empfiehlt das Buch in seiner Ausgabe vom Oktober 2017 unter der Rubrik „Buch-Tipp“ als »Ausflug in die Modellbahngeschichte« und hebt hervor, dass dieses für Sammler »unverzichtbare« Nachschlagewerk neben den bekannten Katalogmodellen aus dem Jahr 1951 hier »erstmalig und äußerst detailliert« bereits Modelle aus der Frühzeit der Produktion, also ab dem Jahr 1946 und ergänzend auch bisher nicht katalogisierte Modelle bis 1953 im Bild zeigt.


Patentwerk Ernst Paul Lehmann

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EPL Lehmann

EPL 684. Der Fahrer, in zeitgenössischer Kleidung, strahlt erkennbar Zuversicht aus. Man kann es ihm förmlich ansehen: die Geschäfte laufen gut. Mit seinem Ladetransporter ist er behende und umtriebig unterwegs. Das Tempo ist der Betriebsamkeit des Wirtschaftslebens angepasst. Die Waren sind wahrscheinlich mit Erfolg ausgeliefert, denn die Ladefläche ist leer. Lehmann´s Pedal-Auto „Autin“ ist eines unserer neuen Modelle, das wir in unserem digitalen Modellarchiv unter „Patentwerk E.P. Lehmann“ vorstellen.

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Der Antrieb wird über ein Federlaufwerk gewährleistet. Wir datieren das Modell mit ca. 1920. Produziert wurde diese Sujetreihe wohl zwischen 1914 und 1935. »Die kleinen und großen Kunden schätzten seinerzeit Überraschungseffekte und humorvolles Design«, so ist es im Netz an anderer Stelle einmal so schön beschrieben worden. Da mag etwas dran sein, denn die Lehmann Modelle erfreuen Auge und Herz. E.P. Lehmann 684 Autin
Das Unternehmen Lehmann produzierte vor allem mechanisch bewegliche Objekte wie Personen- oder Figurengruppen, Tiere, Luftschiffe, Autos und Motorräder, Kreisel, die damals wegen ihrer technologischen Aktualität großen Absatz fanden.
Die herausragenden Lehmann-“Klassiker“ an sich sind jedoch Figurengruppen mit witzig bis skurril anmutenden Bewegungsabläufen. Slapstick, Klamauk und Marotte. Zur damaligen Hochzeit des Stummfilms aktuell und beliebt. Die Figuren und Szenen, etwa der steppende Tänzer EPL 685, erinnern uns heute noch an die gute, alte Zeit. Damals, als die Bilder laufen lernten.


Lego im Modellarchiv

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lego holzspielzeug

Lego. Mit diesem Wort verbindet sich ein ganzer Kosmos an Spielvergnügen, Spaß und kreativer Herausforderung. Bekannt vor allem durch den berühmten 4x2 Legostein. Insider wissen jedoch, dass der Legostein nicht der Inhalt der Gründungsidee gewesen ist. Wir öffnen nun unser digitales Museumsarchiv für ganz frühe Objekte aus der Gründungszeit des Unternehmens.

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Das weltbekannte Unternehmen wurde am 10. August 1932 vom dänischen Kunsttischler und Spielzeugmacher Ole Kirk Christiansen in Billund, Dänemark gegründet. Seine ersten Produkte und Spielzeuge waren aus Holz. Wir zeigen in unserem Lego Modellarchiv sehr frühe Exponate aus Holz. Pferd, Hase und Hund, auf Rollen montiert und liebevoll bemalt, erfreuten in der 1930ger Jahren die Kinderherzen. Wir bleiben diesem Werkstoff in unserem Museum auch erst einmal treu und erweitern die Lego-Holzspielzeugserie.
Der heute so einprägsame Firmenname „Lego“ wurde übrigens erst um 1934 eingeführt und wird seitdem verwendet. Lego Holz-PferdLego Schiebespielzeug aus Holz ca. 1935-1958


Highlight Auktion im Herbst 2017

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ebay-auktion oktober 2017

Am Dienstag, den 17.10.17, starten wir unsere nächste Herbst-Highlight-Auktion bei ebay. Besondere Aufmerksamkeit dürften die beiden Wiking Modelle Hedwigshütte 1 und Hedwigshütte 2 finden. Dazu bieten wir diesmal auch eine besondere RS-Spitaler Rarität an, den Württembergische Kleinstadtbahnhof (RS-Nr. 37).

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Wiking Hedwigshütte Wiking Hedwigshütte 1 und Hedwigshütte 2 Dr. Rudolf Spitaler Nr. 37 Württembergischer Kleinstadtbahnhof Dr. Rudolf Spitaler Nr. 37 Württembergischer Kleinstadtbahnhof

Der Anfang ist gemacht...

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faller 1963

Seit September 2014 präsentiert conrad-antiquario mit dieser Website ein digitales Museum. Mit professioneller Technik stellen wir historisches Schriftgut und museale Gegenstände dar und dokumentieren die zeitliche Entstehung und Herkunft. Das Angebot und die Inhalte werden fast täglich erweitert bzw. ausgebaut.

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Ihnen stehen zur Zeit fast 200 Kataloge und Schriftstücke zur Ansicht zur Verfügung sowie etwa die gleiche Anzahl dokumentierter Modelle. Das sind weit mehr als 1.000 Fotos und auch mehr als 1.000 Katalogseiten und eine bereits jetzt kaum noch zählbare Zahl an nachgewiesenen Modellen bzw. Gegenständen. Bis zum Jahresende wird sich die Zahl verdoppeln bis verdreifachen. Die Nutzung unseres Portals ist für Sie kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch das alle Inhalte, Fotos und Darstellungen dem copyright unterliegen und nicht kopiert und vervielfältigt werden dürfen.

Was erwartet Sie in den kommenden Monaten?

Faller Modelle
Die Firma Gebr. Faller GmbH wurde im Jahr 1946 gegründet und begeht im nächsten Jahr ihr 70-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass haben wir uns mit der Entwicklung des Modellbaus beschäftigt und werden die Geschichte dieses Traditionsunternehmens aus dem Schwarzwald von den Anfängen bis zur Gegenwart umfassend dokumentieren.

Tucher & Walther
Im nächsten Jahr liegt die Firmengründung von Tucher & Walther etwa 40 Jahre zurück. Anfänglich wurden Metall- bzw. Blechmodelle (z.B. von Schuco) in eigener Werkstatt repariert und ein Handel mit Blechmodellen verschiedener Hersteller betrieben. Ab 1980 bis zur Schließung der Firma im Jahre 2009 wurden eigene Modelle aus Blech entworfen und meist in limitierter Auflage hergestellt. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir die Dokumentation der Modelle und des Lebenswerkes von Herrn Bernhard Tucher und seiner Partnerin Elisabeth Walther fortführen und weitestgehend abschließen.

Neue Themen
Neben weiterem Blechspielzeug und Modelleisenbahnartikeln wollen wir in den kommenden Monaten DDR Kaufhauskataloge digitalisieren. Später werden zu Vergleichszwecken Kataloge „aus dem Westen“ Deutschlands folgen sowie internationale Kataloge. Auch sind in absehbarer Zeit Veröffentlichungen von Automobilprospekten, Modekatalogen, Fahrradkatalogen usw. geplant.

Welche Leistungen stellen wir bereit?

Digitalisierung von Objekten (auch als 360° Ansichten) und Schriftgut (Bücher, Prospekte etc.), auch komplette Sammlungen, nach Absprache auch vor Ort z. B. als Dokumentation für eine Versicherung oder gewerbliche und private Veröffentlichungen. Kontaktaufnahme per mail unter: service@conraddigital.de

Digitalausdrucke von Fotomaterial und historischen Schriften aus unserem Archiv. Kontaktaufnahme per mail unter: service@conraddigital.de

Druck von Büchern, Katalogen, Prospekten, Präsentationsmappen oder Werbematerialien. Kontaktaufnahme per mail unter: mail@druckereiconrad.de

An- und Verkauf von Sammlungen und Einzelobjekten (kein Ankauf von Münzen, Briefmarken, Wertpapieren o.ä.). Kontaktaufnahme per mail unter: collection@conradantiquario.de« weniger anzeigen


100 Jahre Wendt & Kühn

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wendt kühn 100 jahre

Im Oktober 2015 feiert das sächsische Kunsthandwerkunternehmen Wendt & Kühn aus dem Erzgebirge ihr 100. Jubiläum. Dieser Geburtstag wird mit einer Festwoche vom 3. bis 11. Oktober 2015 in Grünhainichen gefeiert. Mit einigen Modellimpressionen auf unserer Website gratuliert conrad-antiquario recht herzlich!

Linkzu Wendt & Kühn

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wendt und kühn Wendt & Kühn Modellimpressionen

Wir starten unser Portal

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bing maschinenhaus

Nach langer Vorarbeit und vielen Überlegungen sind wir nun online und begrüßen Sie. Das war über viele Monate ein hartes Stück Arbeit, wir sind noch lange nicht fertig und wir werden es auch wohl nie werden… Es ist eine Mammutaufgabe, die „Welt von damals“ auferstehen zu lassen. Jeden Tag entdecken wir neue und faszinierende Dinge, seien es Bücher, seien es Zeitschriften, Prospekte oder Gegenstände.

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Was wären wir heute ohne das Zeitalter der Industrialisierung? Ohne Motoren, ohne Strom oder Computer? All diese Erfindungen, die wir längst als alltäglich empfinden, bestimmen maßgeblich unser heutiges Dasein. Getreu unserem Motto „Freude am Beruf“ wollen wir zusammen mit Ihnen eine Zeitreise in die Vergangenheit der letzten etwa 150 bis 200 Jahre unternehmen.

Dabei schenken wir dem Spielzeug, Sammlerartikeln und historischen Schriften unsere besondere Aufmerksamkeit. Wir beschäftigen uns überwiegend mit den Dingen des täglichen Lebens, die unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw. oder uns selbst im Leben begleitet haben. Es sind die trivialen oder eben alltäglichen Dinge, die oftmals als vergänglich nicht besonders gewürdigt oder beachtet wurden und letztlich meist nach kurzer Zeit als wertlos den Weg „in die Mülltonne“ beschritten haben.

Wer erinnert sich nicht gern an sein erstes Stofftier, die erste Puppe, vielleicht den Kaufmannsladen oder das Spielzeugauto, um nur einiges davon zu nennen. All diese Dinge spiegeln den Stand der Technik und die Möglichkeiten der jeweiligen Epoche wider und sie zeigen mitunter auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Spielzeuge wurden teilweise für militärische „Sandkastenspiele“ entwickelt oder sollten die Jugend auf bestimmte Ereignisse vorbereiten. Stöbert man in alten Zeitungen, so wird man schnell erfahren, dass die Probleme von heute auch schon vor einhundert Jahren die Menschheit beschäftigt haben. Sei es der Haarausfall des Mannes, die richtige Erziehung des Kindes oder die Vermeidung von Alterungserscheinungen der Haut durch Faltenbildung. Bei manchen Ratschlägen von heute könnte man glauben, sie sind aus einer Zeitschrift des Jahres 1900 abgeschrieben worden.

Für unsere Arbeit setzen wir modernste Technik ein, die professionelle Ergebnisse liefert. Dabei stehen wir noch ganz am Anfang und vieles wird folgen. Vor allem von den Dingen, die wir Ihnen zeigen möchten. Damit wir das tun können, mussten zuerst die Grundlagen für diese Veröffentlichungen geschaffen werden. Wir starten zunächst mit einigen „Themenwelten“, die Ihnen die Möglichkeit eröffnen, sich mit den Funktionen unserer Präsentation vertraut zu machen. Begleiten Sie uns beim weiteren Aufbau dieser Themenwelten durch Ihre Hinweise und Ratschläge, die wir gern entgegennehmen und nach Möglichkeit auch berücksichtigen werden. Wir freuen uns über jeden sachkundigen Beitrag und wünschen Ihnen viel Vergnügen bei unserer Präsentation.

Ihr conrad-antiquario Team.« weniger anzeigen