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Neues bei conrad-antiquario

Faller AMS - Auto Motor Sport ab 1963

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Faller AMS

»Die Modellautobahn ist heute neben der Modelleisenbahn wohl das beliebteste Spielzeug. Die Kombination der Autobahn mit der Modelleisenbahn nimmt mehr und mehr an Bedeutung zu«, so lesen wir es auf Seite 20 im Faller Magazin, Ausgabe Nr. 63 aus dem Februar 1968. Obwohl AMS zu H0 nicht ganz maßstabkompatibel war (etwa 1:65), hatte die Kombination Straße/Schiene sowohl ihren außergewöhnlichen Charme, als auch ihren spielerischen Reiz. Die flinken AMS-Modelle brachten obendrein auch sportliche Dynamik auf die Straße und damit zusätzliche Spannung ins Spiel.

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Auf einigen Anlagen hatte die Kombination aus Faller-AMS bzw. Faller-Rennbahn, wie es früher öfter auch mal hieß, und passenden Modellhäusern und anderweitiger Ausstattung die Nase beim Spielenden ganz weit vorn. Ergänzt mit situationstypischen Preiser Figuren, etwa den legendären Preiser Figurengruppen Nr. 62, Nr. 63 und Nr. 64, die als Personalausstattung so gerne bei Autorennen zum Einsatz kam, konnten die Rennspektakel vom Nürburgring, aus Monza oder die 24 Stunden Le Mans hautnah in den eigenen vier Wänden nachgespielt werden.

Welche Ausrichtung oder Kombination bei der Modellbau- und Spielgestaltung auch immer bevorzugt wurde, diese Marktneuheit von Faller, 1963 im eigenen Neuheitenkatalog und auf der Nürnberger Spielwarenfachmesse 1963 vorgestellt, begeisterte auf ganzer Linie. Eventuell auch den damaligen Besitzer des Nürnberger Messeneuheiten-Zettels - „letzte Meldungen“ - aus dem Jahr 1963, auch wenn dort die Faller H0-Autobahn offenbar noch nicht im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen schien. Faller AMS Kataloge
Die AMS-Idee überzeugte. Nicht nur spielerisch, auch technisch gesehen. Umbauten, sprich Karosseriewechsel waren leicht zu bewerkstelligen. Ersatzteile für geübte Kinderhände leicht zu tauschen. Selbst an die Flachmotoren traute man sich mit einigem Respekt ran. So gesehen: Spielfreude pur.
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TeMos Sammlerfaszination - DDR Modellspielzeug 1950 - 1970

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TeMos

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf eine Buchpublikation aus dem Jahr 2014 hinweisen, die Conrad antiquario jüngst zur Verfügung gestellt wurde. Die Autoren Wolfgang Ziemert und Michael Peetz haben sich unter dem Titel „TeMos – Sammlerfaszination“ der Aufarbeitung der Modellbaugeschichte dieses bemerkenswerten DDR-Unternehmens, das sich mit der Herstellung von Miniaturhäusern, Landschaften und Zubehör für Modelleisenbahnen beschäftigte, gewidmet.

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TeMos Katalog

Im August 1948 gründeten Herbert Franzke, Herbert Semmler und Karl Urbantke in Köthen (Sachsen-Anhalt) die Firma TeMos – Technische Modellspielwaren. In der DDR sind die Modelle unter dem Slogan: „Immer aktuell – ein „TeMos“-Modell! bekannt geworden. Der Leser, Sammler und historisch Interessierte findet in dem mit 148 Seiten umfangreichen Nachschlagewerk eine Vielzahl von Modellen in zumeist farbigen Abbildungen und erläuternden Textinformationen dokumentiert.
Sowohl die Vollständigkeit der darin abgebildeten Modelle, als auch die inhaltlich gut gegliederte Struktur der dargestellten Themen machen dieses Nachschlagewerk zu einer wertvollen Dokumentation der DDR-Modellspielzeug-Ära der Epoche 1950 bis 1970.
Wir sehen bei TeMos eine Modellbauentwicklung vorbildlich umgesetzt, wie wir sie in ähnlicher Art und Weise auch beim süddeutschen Modellbauhersteller Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen erkennen können.
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HAG - Hugo und Alwin Gahler Metallspielwaren

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Hugo und Alwin Gahler Metallspielwaren

Die beiden Schweizer Brüder Hugo und Alwin Gahler (HAG) brachten ihr fachliches Vorwissen aus der Metallindustrie und dem Maschinenbau ein, als sie sich im Jahr 1942, in St. Gallen in der Schweiz, privat mit der Konstruktion und der versuchsweisen Herstellung von Eisenbahnschienen beschäftigten. Wir sprechen hier natürlich vom Bereich des Modellbaus, genauer vom Spur-0-Maßstab. Offenbar war dieses Experiment erfolgreich, da erste Verkäufe des neu erstellten Schienensortimentes nach Zürich getätigt werden konnten. Der Grundstein war gelegt. Den Brüdern stand nun jedoch, dem Erfolg sei Dank, der Sinn nach weiterer Entwicklung.

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Es sollten, ergänzend zu den gefertigten Schienen, nun auch fahrbereite Zugmodelle für ein zukünftig aufzubauendes Sortiment folgen. 1944 fertigten sie erste Eisenbahnen. Diese Modelle folgten im Detail allerdings noch keinen realen Vorbildern und waren auch nicht den gebräuchlichen Maßstäben entsprechend konstruiert. Am 1. April 1944 wird die Firma H. & A. Gahler St. Gallen, Metallspielwaren-Fabrik HAG, im Handelsregister eingetragen.
Im Jahr 1948 folgte dann die erste maßstabgerechte (1:43, Spur 0) Lokomotive nach dem Vorbild der SBB Re 4/4 I. Die Erfolgswelle der beiden Modellbaubrüder hielt sich noch sehr gut bis zum Beginn der 1950ger Jahre.
Deutlich schwierigere Zeiten erlebte die Firma HAG dann ab den Jahren 1950/51. Einerseits musste man gegenüber der bestehenden Konkurrenz auf dem Eisenbahnmodellsektor weiter standhalten, andererseits verschob sich das Käuferinteresse in Richtung des H0-Maßstabes, der durch die Firma HAG damals noch gar nicht bedient wurde. HAG Katalog 1956
HAG Elektrische Lokomotive Ae 6/6 im Katalog von 1956. Erst 1954 erfolgte die schrittweise Umstellung des Sortiments auf H0-Modellangebote. Dies erfolgte unter teilweiser Mitverwendung von Märklin-Patenten. So steht es etwa zu lesen im HAG Katalog 1956 bei der Vorstellung des Modells der Ae 6/6. Die Spur 0-Modellproduktion wurde folgerichtig im Jahr 1957 eingestellt und ist in den HAG-Katalogen ab 1958 nicht mehr angeboten. In unserem digitalen Archiv dokumentieren wir die Firmenentwicklung ab dem Jahr 1955 durch die Wiedergabe diverser Angebotskataloge. HAG Katalog 1956 und 1958
HAG Katalog Titelblätter 1956 und 1958. « weniger anzeigen

Schmohl Holzspielwaren aus Göppingen

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Schmohl Holzspielwaren

Die süddeutsche Stadt Göppingen ging im Jahre 1847 bereits sehr früh ans Netz. Wohlgemerkt an das Netz der um die 1840ger Jahre herum errichteten Eisenbahnstrecke Stuttgart – Ulm. Damit öffnete sich die Stadt, damals als Oberamt Göppingen bekannt, mit seinen etwa 5500 Einwohnern ein Stück weit der nun sanft beginnenden Industrialisierung. In dieser Zeit, 1841, gründete Georg Ludwig Schmohl in Göppingen seine Holzspielwarenfabrik.

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Waren es in der Anfangszeit zunächst Pferde und Figuren aus Holz, traten dann in späterer Zeit epochentypische Spielzeuge ins Sortiment, die den damals aufkommenden Zeitgeist der Industrialisierung, Mechanisierung und Technisierung widerspiegelten. So etwa Leiterwagen, Kraftwagen und Flugzeugmodelle. Im Katalog aus dem Jahr 1954 finden wir diese erlebnisumspannende Spielzeugvielfalt, bestehend aus Tradition und Moderne, noch einheitlich dargestellt.
Schmohl Katalog 1954 Andere berühmte „Göppinger“ sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Theodor Friedrich Wilhelm Märklin, Blechwaren, Puppenhäuser und -küchen (1859), heute weltweit bekannt als Hersteller von Eisenbahnmodellen. Albert Schoenhut, 1849 in Göppingen geboren und 1866 in die USA ausgewandert. Schoenhut gründete 1872 in Philadelphia sein eigenes Spielzeugunternehmen. Schoenhut erlangte ab der Jahrhundertwende (1903) mit seinen Humpty Dumpty Circus Toys zunehmend Berühmtheit.
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Louis Marx and Company. Flipo – See me Jump

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Louis Marx

Der amerikanische Unternehmertraum ging für Louis Marx tatsächlich in Erfüllung. Im Jahr 1919 gründete er mit 23 Jahren sein eigenes Unternehmen Louis Marx and Company, New York. Legendär sind seine Firmengrundsätze: Qualität ist nicht verhandelbar. Gib deinem Kunden mehr Spielzeug für weniger Geld. Was nach der Quadratur des Kreises klingt, Qualität zu günstigen Preisen, das hat der findige Unternehmer in der steten Verwendung seiner historischen Werkzeug- und Formteilmaschinen umgesetzt. Auf ihnen stellte er eine solide, robuste und breite Formenvielfalt her. Eine frühe Anwendung der Techniken der Massenproduktion. Drei Jahre nach der Unternehmensgründung, 1922, hatte er mit nur 26 Jahren seine erste Million verdient.
Beweis für solch ein ewig jung gebliebenes, robustes und solides Modell ist der springende Hund Flipo. Ein Aufziehblechspielzeug mit hohem Spaßfaktor.

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In den 1930ger Jahren entwickelt, brachte der 10 cm lange springende Hund Kurzweil in die Kinderspielzimmer oder wo auch sonst immer dieser Hund springen durfte. Auf dem Küchentisch, Fußboden, Garage, Garten etc.
Marx Flipo see me jump Und diesen springenden Hund dann auch noch dazu zu bringen, sich mit Rolle-rückwärts immerfort so abzustoßen, dass er wiederum in aufrechter Position auf seinen Beinen landet, nur um sich dann aus genau dieser Position erneut abzustoßen, erfordert viel Nachsicht mit Flipo und wohl auch großen Zuspruch. Als ob der Hund dieses ihm zugetragene Lob dann auch gerne annimmt, gelingt es ihm doch tatsächlich auch öfter mal, mehrere „jumps“ hintereinander auszuführen. Ein umzulegender Start/Stopp Hebel am Rücken dient dazu, den mittels Federwerk aufgezogenen Springhund sozusagen ready for go „von der Leine“ zu lassen. Und wie gesagt, wenn der Hund gnädig ist, vollführt er die wundervollsten Loopings – rückwärts!
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VAU-PE - Modellspielwaren und Formenbau

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Vau-Pe Modellspielwaren

VAU-PE. Die Firmenbezeichnung steht seit 1950 für die Namen Voigt und Poppitz. Ab 1952 firmiert die Firma dann unter „Vau-Pe Friedrich Poppitz KG“. Die modellbauerischen Anfänge des Unternehmens rankten sich um ein erstes Sortiment aus Baum-Modellen. 1952 dann wurde die Angebotspalette um Gebäudemodelle erweitert. Der 16-seitige VAU-PE Katalog aus dem Jahr 1953 weist bereits eine erstaunlich umfangreiche Bandbreite an eigenen Erzeugnissen auf.

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Oft ist es der Ausdruckswunsch einer Modellbauidee, die uns umgebende Realität naturgetreu nachzuempfinden und diese, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, innerhalb der ausführenden Gestaltung stimmig wiederzugeben. Landschaftliche Motive gehören hier selbstverständlich dazu. Sie erzeugen die gewünschte Rahmenstimmung und sind fester Bestandteil einer jeden Planung. Von romantisch, malerisch bis klar und sachlich. Alles soll möglich sein.
Vau-Pe Katalog 1962 Die Firma VAU-PE hatte sich zum Thema der landschaftlichen Motive etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hatte das Sujet „Winter“ als Angebotsbestandteil in den frühen 1950ger Jahren eingeführt und über nahezu zehn Jahre aktiv gepflegt. Im VAU-PE Sortiment der Katalogjahre 1953 bis einschließlich 1962 werden spezielle „Winter-Motive“ angeboten. Diese sind gegen einen 10%-Aufpreis zu erwerben, so lesen wir es in der Brutto-Preisliste aus dem Jahr 1954. Selber machen ginge zwar auch, aber bei diesen schönen und liebevoll gestalteten Modellen konnte man doch nicht nein sagen.
Vau-Pe Wintermotive Katalog 1962
VAU-PE Wintermotive aus dem Katalog von 1962. « weniger anzeigen

Bing Jugend-Sprechmaschinen

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Bing Katalog 1928

Faszinosum Sprechmaschine. Frühe Träume, die menschliche Stimme im Rahmen einer „spielbaren“ Sprach-Maschine nachbilden zu können, erfüllten sich schon um 1778 in Wien (Hofrath Wolfgang v. Kempelen). Dieser Erfindung folgten weitere, verfeinerte Sprachmaschinen und im Jahr 1843 war das Thema wohl bereits so up-to-date, dass sich ein Rezensent in den Brünner Intelligenzblättern für Mähren, No. 42., vom 11. Februar 1843 auf den Seiten 209 und 210 sogar zu einer Warnung genötigt sah: „Längst ist manches von Sprech- oder Sprachmaschinen gefabelt, auch mancher Betrug mit angeblichen Maschinen der Art auf Kosten eines leichtgläubigen Publikums und mithilfe berühmter Namen getrieben worden...“. So sind wir also gewarnt und folglich auf der Hut!

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Gänzlich vertrauen dürfen wir allerdings denjenigen Sprechmaschinen, die in den 1920ger Jahren durch die Nürnberger Spielzeugfirma BING, der damals größten Spielwarenfabrik der Welt, im Sortiment geführt wurden.Bing Jugendsprechmaschine
Auch hier vernehmen wir Töne. Jedoch sind dies zumeist musikalische Töne, die uns aus Trichter oder Schalldose entgegen kommen. Die zugrundeliegende Tonquelle besteht aus einer Schellackplatte mit wahlweise 15 oder 20 cm Durchmesser. Diese BING Jugend-Sprechmaschinen haben allenfalls noch den historischen Namen von ihren mechanischen Vorgängern übernommen. In Form und Funktion gleichen sie nahezu komplett dem damals üblichen Grammophon.
Beliebte Schallplattenthemen waren u.a. Weihnachtslieder, Märsche, Kinderlieder, aber auch einzelne Gesangsproben aus Oper und Operette, wie etwa Bizet´s „Carmen“ mit der Altstimme von Paula Lindberg. Die seinerzeitigen BING-Kataloge widmeten dem Sortiment aus Jugend-Sprechmaschinen mit ihren so schön klingenden Produktnamen wie Pigmyphon, Bingola, Beymir, Kiddyphon, Mirakel etc. zahlreiche Seiten, wenn auch erst im hinteren Katalogteil.Bing Jugendsprechmaschine
Selbst ein Wettbewerb wurde von den damaligen BING-Verkaufsstrategen initiiert. Die Wettbewerbs-Aufgabe lautete: möglichst originelle photographische Aufnahmen von Kindern in Verbindung mit einer Bing-Jugendsprechmaschine“ einzusenden.
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Kindler & Briel - Kibri Tankstellen und Garagen im Wandel der Zeit

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Kindler und Briel Logo

Das Thema „Rund ums Fahrzeug – Tankstellen und Garagen“ ist auch bei dem traditionsreichen Modellbauunternehmen Kindler & Briel (Kibri) wichtiger Bestandteil des Sortiments. Unter den Modellnummern 564 und 565 sowie deren Subnummernkreis hatte Kibri im Katalog des Jahres 1932 insgesamt acht Tankstellenmodelle, eine Flugzeughalle und eine ausgewiesene Auto-Garage im Programm, die ihrerseits die Maßstäbe Spur 0 und 1 bedienten. Beim Betrachten dieser Modelle auf den Katalogseiten 17 und 18 wird die Faszination der individuellen Mobilität greifbar, die Freiheit des selbstbestimmten Fahrens. Hier wird der Vorgang der Kraftstoffzufuhr eindrucksvoll zu einer regelrechten Erlebnis-Bühne komponiert, zu einem Akt der technischen Inszenierung des mobilen Alltags.

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Kibri Katalog 1932Aus dem Kibri Katalog Nr. 32 Seite 17 und 18.

Gegenüber dem bühnengerechten Spektakel der 1930ger Jahre verhielten sich die Kibri-Nachkriegsmodelle in Funktion und optischer Aussage weitaus sparsamer, sachlicher und reduzierter. Im Kibri-Katalog aus dem Jahr 1952 finden sich unter der Rubrik „Sonstige interessante Artikel aus dem Kibri-Sortiment“ auf den Seiten 18 und 19 insgesamt drei Tankstellen im modernen, fast aerodynamisch gerundeten Architekturstil der 1950ger Jahre, sieben Garagen und ein Wagenheber. Der Texthinweis „für Miniatur-Autos“, der sich bei der Garage mit zwei Klapptoren Nr. 46/0, beim Wagenheber Nr. 560 und bei der Tankstelle Nr. 561 findet, deutet bereits auf die ergänzende Einsatzmöglichkeit auch im Spurbereich H0 hin. Die vier auf Seite 19 dargestellten „Tip-Top-Garagen“ werben mit einer hübschen, patentierten technischen Neuerung, dem automatischen Türöffnen bei Zufahrt des Automobils.
Der Kibri-Jahreskatalog 1957 weist auf die Einführung von einzeln stehenden Zapfsäulen im Tankstellensortiment hin. Die Katalogseite Seite 16 zeigt uns drei entsprechende Modelle, die sich auch gut mit einem Tankstellenhäuschen kombinieren ließen oder anderweitig frei kombinierbar waren.
Im Neuheitenkatalog aus dem Jahr 1958 macht uns Kibri zum ersten Mal mit Baukästen auch im Tankstellensortiment bekannt. Vorgestellt werden auf Seite 7 zwei Bausätze für Zapfsäulen, die zum selbständigen Zusammenfügen der Einzelteile animieren sollen. Preislich attraktiver als ein Fertigmodell, versuchte Kibri auch hiermit zu punkten.
Kibri Katalog 1959 Seite 16
Der Kibri-Katalog aus dem Jahr 1959 zeigt auf Seite 16 den Preisunterschied zwischen Bausatz und Fertigmodell. Die Ersparnis beim Bausatz liegt bei rund einem Drittel auf den Kaufpreis eines Fertigmodells.
So richtig modern und gedanklich größer dimensioniert wird es bei Kibri dann ab dem Jahr 1960. Die kleinteiligen Tankstellenhäuschen und Zapfsäulen sind aus dem Sortiment verschwunden. Ab jetzt dominiert das großindustrielle „Kibri Tanklager“ mit thematischer Anschlussfähigkeit an das damals bereits bestehende breite Modelleisenbahnsortiment „Benzin“ und an große LKW-Tanksattelzüge bekannter Herstellerfirmen. Im Faltblatt Modelle H0 aus dem Jahr 1960 ist dieser Themenwandel bereits zu sehen. Der Kibri-Katalog aus dem Jahr 1964 zeigt auf Katalogseite 13 als Diorama prominent in Szene gesetzt ein komplett aufgebautes Kibri-Tanklager mit ergänzendem Tanksattelschlepper und den zuliefernden Güter-Kesselwagen. Kibri Katalog 1964 Seite 13
Diorama aus dem Kibri Katalog von 1964. « weniger anzeigen


VW Käfer - vor 40 Jahren letzter Käfer in Emden produziert

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Wiking Modellbau

Erinnern wir uns noch? Am 19. Januar 1978, also vor rund 40 Jahren lief der letzte in Europa gebaute VW Käfer vom Montageband des VW Werkes in Emden, Friesland. Damit war für den Käfer allerdings noch nicht Schluss. Der tatsächlich weltweit letzte produzierte VW Käfer wurde am 30. Juli 2003, als „Última Edición“ mit Chromteilen und Weißwandreifen, im mexikanischen Werk in Puebla vom Band gefahren. Eine beeindruckende Epoche in der Automobilgeschichte ging damit zu Ende. Bekanntlich löste der VW Golf den inzwischen lieb gewonnenen Käfer ab.

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Wiking VW Käfer Typ 1

Die Legende des VW Käfer begann in den 1930ger Jahren mit dem Versprechen, ein leistbares und zugleich modernes, komfortables Auto auf den Markt zu bringen. Der KdF-Wagen war geboren. Mit viel Werbung und reichlich ergänzendem Prospektmaterial wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. In unserem Archiv befindet sich ein Werbeprospekt aus frühester Zeit, der damals viel Einblick in diesen neuen Wagentyp erlaubte.
Der erwähnte Prospekt zum frühen KdF Wagen mag für den Berliner Modellbauer Wiking möglicherweise eine Inspirationsquelle gewesen sein, ab 1949 ein sogenanntes „gläsernes Modell“ des alten VW „Brezel“-Käfers im Maßstab 1:40 in sein Modell-Sortiment zu nehmen. Wiking VW Brezelkäfer
„Brezelkäfer“ liebevoll deshalb, weil das rückwärtige Fenster des VW Käfer noch bis 1953 vertikal in zwei gleichgroße gerundete Scheiben getrennt war und dergestalt entfernt an die Brezelform eines in Süddeutschland beliebtes Gebäcks erinnerte.
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Paul M. Preiser Kleinkunst-Werkstätten

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Paul M. Preiser Katalog 1956

Die Blechlawine rollt. Es lebt die Mobilität. In den 1950ger Jahren verbanden sich diese Eindrücke mit Wirtschaftsaufschwung und glänzenden Zukunftsperspektiven. Im Großen, wie im Kleinen. Wo viel gefahren wird, steigt auch der „Durst“ nach Treibstoff. Die Tankstelle gehörte damals schon fest zum modernen Leben. Dem zollten auch Modellbaufirmen Ihre Anerkennung. Die Firma Preiser etwa mit ihrer Shell-Tankstelle - Modellnummer 1020 - aus dem Modelljahr 1955/56.

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Apropos Blechlawine. Wie viele KFZ waren damals auf unseren Straßen unterwegs? Es waren 1955 in West-Deutschland rund 5,4 Millionen motorisierte Fahrzeuge. Nahezu die Hälfte davon waren Krafträder, aber man zählte auch schon fast 1,8 Millionen PKW. Und alle Fahrzeuge wollten natürlich ordentlich betankt werden, um weiterhin täglich mobil sein zu können.
Schauen wir zu unserem Preiser-Modell. Der Tankwart wartet selbstbewußt auf seine werte Kundschaft. Und wahrscheinlich braucht er auch nicht mehr allzu lange auf den nächsten Tankgast zu warten. Was darf der Kunde von ihm erwarten? Freundliches Auftreten, zuvorkommenden Service, Hilfsbereitschaft. Preiser Shell-Tankstelle Nr. 1020
Zwei moderne Zapfsäulen mit seitlich positionierten Beleuchtungskörpern im damals modernen Stil der Aufsatzleuchten, ergänzt um eine Hebebühne stellen ein attraktives Angebot dar. Zwei Säulen bedeuteten schnellere Abwicklung. „Tempo-Tempo“ war das Motto. Die nahe Beleuchtung machte die Tankbefüllung auch bei Dunkelheit komfortabel und sicher.
Neugierig geworden, wollen wir noch etwas mehr zum Modell wissen. Ein holländischer Preiser-Exporthändlerkatalog (Stand Januar 1956, Den Haag) verrät uns auf Katalogseite 37 die Modellnummer und skizziert mit flottem Strich das erwartbare Aussehen des Modells. Eine andere Quelle, die Preiser Brutto-Preisliste 1955/56 verrät uns wiederum mehr über den Verkaufspreis, den ein Liebhaber von Preiser-Modellen damals für diese schöne Tankstelle zu zahlen hatte. Stolze DM 7,50 wurde für diese „Spezialität“ aus dem Hause Preiser verlangt. Nicht wenig, bedenkt man, dass ein durchschnittlicher Bruttoarbeitslohn damals bei rd 400,00 DM pro Monat lag.
Übrigens: Wäre die Modell-Tankstelle damals nicht für die eigene H0-Modellanlage gekauft worden, so hätte man sich seinerzeit über rund 14 Liter Benzin freuen können. Wir wissen jedoch: 14 Liter sind rasch verfahren, ein Modell aber - gut gepflegt - bleibt auf ewig erhalten!
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Tucher Blech Original - T 032 Weihnachtskrippe

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Tucher Blech Original - T032 Weihnachtskrippe

Die Firmengeschichte des Nürnberger Blechspielzeugherstellers Tucher & Walther begann im Jahre 1978. Die Gründer Elisabeth Walther und Bernhard Tucher erhielten damals viel Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Arbeit, feierten Erfolge und ließen die geschäftsmäßige Produktion dann 2009 nach rund 30 aktiven Jahren geordnet auslaufen. In unseren Themenwelten haben wir dazu eine kleine und kurz gefasste biografische Übersicht erstellt. Weil nun die Arbeit mit der Welt der Blechmodelle so viel Freude machte, schuf Bernhard Tucher aber auch noch nach 2009 weitere wunderschöne Sammlermodelle, in nun allerdings exquisit kleiner Auflage. Zum Beispiel die Weihnachtskrippe T 032 aus dem Jahr 2014.

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Es muss dem Erbauer dieser Krippe ein Herzenswunsch gewesen sein, die biblische Weihnachtsgeschichte so eng und so anschaulich mit dem Stolz des ausübenden Handwerkerberufes zu verbinden. Tucher Blech Original T 032
Zeigt doch die 2,3 kg schwere Krippe, rückseitig motorisiert, einen eifrig holzarbeitenden Josef, seine Frau Maria schaukelt das junge Jesuskindlein in den Schlaf und die drei Heiligen aus dem Morgenland segnen Familie und Berufung mit ihren Gaben. Die beiden Engel und der Stern von Bethlehem schweben beschützend über allem. Die Szenerie ist farblich geschmackvoll bemalt, Figuren und Gesichter lebendig und ausdrucksstark ausgestaltet und die Bemaßung mit 30/34/27 cm (B/H/T) harmonisch gewählt. Eine zu Herzen gehende Augenweide.


Marken-, Händler- und Kaufhauskataloge

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Markenkataloge, Händlerkataloge und Kaufhauskataloge

In früheren Zeiten, also in Zeiten vor dem Internet, galten gedruckte Waren- und Produkt-Kataloge als eines der wichtigsten Aushängeschilder eines Herstellers. Ein optisch schön gestalteter, informativer und damit auch repräsentativer Katalog, zum Beispiel der Katalog von 1924 der Firma Ives Manufacturing Corp. Bridgeport und New York, ermöglichte vieles: er zeigte das aktuelle Waren- und Produktangebot, er bot detaillierte und ergänzende Produktinformationen zur Angebotsvielfalt, zu Ausstattung, Funktion und Handhabung der Güter, zur Herstellung im eigenen Unternehmen sowie zum Preis und zu den Geschäftsstandorten, wo die Waren dann „in echt“ bewundert werden konnten.

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Nicht zuletzt sollte ein eindrucksvolles Titelbild vor allem Neugierde und Kauflust wecken. Gut gestreut und üppig verteilt erreichte ein gedruckter Katalog viele Interessenten, im Inland wie im Ausland. Der Katalog hatte in diesen frühen Zeiten tatsächlich das Zeug zum (fast) Alleskönner: Infodatenbank mit optischem Suchtfaktor - zur intensiven Kundenbindung. Lionel Katalog 1954
Conrad antiquario widmet sich dieser reichhaltigen Quelle des Sammlerwissens in besonderem Maße. Marken- und Händlerkataloge aus dem 19. und 20. Jahrhundert, über viele Marken und Themenbereiche verteilt, werden vollständig gezeigt. Wir haben unseren Fokus übrigens ganz bewusst auch um den Bereich der Warenhauskataloge erweitert (inkl. BRD, DDR). Diese spezielle Katalogsorte ermöglicht es immer wieder und auf sehr eindrucksvolle Art und Weise, eine wunderschöne und kulturgeschichtlich eindrucksvolle Gesamtschau der damals aktuellen Modelle, Produkte und Waren - wie im „Brennglas“ einer Epoche – zu spiegeln und dieses Warenpanorama in seiner Gänze auf sich wirken zu lassen. Kaufhauskataloge Kaufhauskataloge
Und nicht zuletzt ist ein Katalog oft nützlich bei der Verortung eines Modells. Etwa bei der zeitlichen Ursprungsfrage bezüglich einer bestimmten Zeitepoche oder gar der Bestimmung des Erstverkaufsjahres. Über 500 Kataloge befinden sich derzeit in unserem digitalen Archiv „Kataloge“, Tendenz weiter steigend.« weniger anzeigen
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Medienecho

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Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen

Wir freuen uns über Pressereaktionen zu unserer Buchneuerscheinung: „Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen. Modellbau – Made in U.S.-Zone. Firmengeschichte und Modell-dokumentation von 1946-1953“, Verlag Conrad antiquario. Die Fachzeitschrift MIBA – Die Eisenbahn im Modell würdigt den umfangreichen Bildband in ihrer Ausgabe vom September 2017 als »rundum faszinierendes Werk« zur Modellbaugeschichte Dr. Spitalers und damit zusammenhängend auch zur Frühzeit der Modellbahn- und Modellbauindustrie in Deutschland nach 1945.

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Die Tageszeitung Fränkische Nachrichten Ausgabe Bad Mergentheim spricht in ihrer Ausgabe vom 31. August 2017 von einem »opulenten Buch« und setzt sich in ihrem Artikel auch ausführlich mit der Gründungsgeschichte der Firma Dr. Spitalers im fränkischen Creglingen und mit der Entstehungsgeschichte des vorliegenden Buches auseinander. Dr. Rudolf Spitaler in Creglingen
Das eisenbahn Modelbahn magazin empfiehlt das Buch in seiner Ausgabe vom Oktober 2017 unter der Rubrik „Buch-Tipp“ als »Ausflug in die Modellbahngeschichte« und hebt hervor, dass dieses für Sammler »unverzichtbare« Nachschlagewerk neben den bekannten Katalogmodellen aus dem Jahr 1951 hier »erstmalig und äußerst detailliert« bereits Modelle aus der Frühzeit der Produktion, also ab dem Jahr 1946 und ergänzend auch bisher nicht katalogisierte Modelle bis 1953 im Bild zeigt.


Patentwerk Ernst Paul Lehmann

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EPL Lehmann

EPL 684. Der Fahrer, in zeitgenössischer Kleidung, strahlt erkennbar Zuversicht aus. Man kann es ihm förmlich ansehen: die Geschäfte laufen gut. Mit seinem Ladetransporter ist er behende und umtriebig unterwegs. Das Tempo ist der Betriebsamkeit des Wirtschaftslebens angepasst. Die Waren sind wahrscheinlich mit Erfolg ausgeliefert, denn die Ladefläche ist leer. Lehmann´s Pedal-Auto „Autin“ ist eines unserer neuen Modelle, das wir in unserem digitalen Modellarchiv unter „Patentwerk E.P. Lehmann“ vorstellen.

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Der Antrieb wird über ein Federlaufwerk gewährleistet. Wir datieren das Modell mit ca. 1920. Produziert wurde diese Sujetreihe wohl zwischen 1914 und 1935. »Die kleinen und großen Kunden schätzten seinerzeit Überraschungseffekte und humorvolles Design«, so ist es im Netz an anderer Stelle einmal so schön beschrieben worden. Da mag etwas dran sein, denn die Lehmann Modelle erfreuen Auge und Herz. E.P. Lehmann 684 Autin
Das Unternehmen Lehmann produzierte vor allem mechanisch bewegliche Objekte wie Personen- oder Figurengruppen, Tiere, Luftschiffe, Autos und Motorräder, Kreisel, die damals wegen ihrer technologischen Aktualität großen Absatz fanden.
Die herausragenden Lehmann-“Klassiker“ an sich sind jedoch Figurengruppen mit witzig bis skurril anmutenden Bewegungsabläufen. Slapstick, Klamauk und Marotte. Zur damaligen Hochzeit des Stummfilms aktuell und beliebt. Die Figuren und Szenen, etwa der steppende Tänzer EPL 685, erinnern uns heute noch an die gute, alte Zeit. Damals, als die Bilder laufen lernten.


Lego im Modellarchiv

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lego holzspielzeug

Lego. Mit diesem Wort verbindet sich ein ganzer Kosmos an Spielvergnügen, Spaß und kreativer Herausforderung. Bekannt vor allem durch den berühmten 4x2 Legostein. Insider wissen jedoch, dass der Legostein nicht der Inhalt der Gründungsidee gewesen ist. Wir öffnen nun unser digitales Museumsarchiv für ganz frühe Objekte aus der Gründungszeit des Unternehmens.

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Das weltbekannte Unternehmen wurde am 10. August 1932 vom dänischen Kunsttischler und Spielzeugmacher Ole Kirk Christiansen in Billund, Dänemark gegründet. Seine ersten Produkte und Spielzeuge waren aus Holz. Wir zeigen in unserem Lego Modellarchiv sehr frühe Exponate aus Holz. Pferd, Hase und Hund, auf Rollen montiert und liebevoll bemalt, erfreuten in der 1930ger Jahren die Kinderherzen. Wir bleiben diesem Werkstoff in unserem Museum auch erst einmal treu und erweitern die Lego-Holzspielzeugserie.
Der heute so einprägsame Firmenname „Lego“ wurde übrigens erst um 1934 eingeführt und wird seitdem verwendet. Lego Holz-PferdLego Schiebespielzeug aus Holz ca. 1935-1958


Highlight Auktion im Herbst 2017

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ebay-auktion oktober 2017

Am Dienstag, den 17.10.17, starten wir unsere nächste Herbst-Highlight-Auktion bei ebay. Besondere Aufmerksamkeit dürften die beiden Wiking Modelle Hedwigshütte 1 und Hedwigshütte 2 finden. Dazu bieten wir diesmal auch eine besondere RS-Spitaler Rarität an, den Württembergische Kleinstadtbahnhof (RS-Nr. 37).

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Wiking Hedwigshütte Wiking Hedwigshütte 1 und Hedwigshütte 2 Dr. Rudolf Spitaler Nr. 37 Württembergischer Kleinstadtbahnhof Dr. Rudolf Spitaler Nr. 37 Württembergischer Kleinstadtbahnhof

Der Anfang ist gemacht...

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faller 1963

Seit September 2014 präsentiert conrad-antiquario mit dieser Website ein digitales Museum. Mit professioneller Technik stellen wir historisches Schriftgut und museale Gegenstände dar und dokumentieren die zeitliche Entstehung und Herkunft. Das Angebot und die Inhalte werden fast täglich erweitert bzw. ausgebaut.

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Ihnen stehen zur Zeit fast 200 Kataloge und Schriftstücke zur Ansicht zur Verfügung sowie etwa die gleiche Anzahl dokumentierter Modelle. Das sind weit mehr als 1.000 Fotos und auch mehr als 1.000 Katalogseiten und eine bereits jetzt kaum noch zählbare Zahl an nachgewiesenen Modellen bzw. Gegenständen. Bis zum Jahresende wird sich die Zahl verdoppeln bis verdreifachen. Die Nutzung unseres Portals ist für Sie kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch das alle Inhalte, Fotos und Darstellungen dem copyright unterliegen und nicht kopiert und vervielfältigt werden dürfen.

Was erwartet Sie in den kommenden Monaten?

Faller Modelle
Die Firma Gebr. Faller GmbH wurde im Jahr 1946 gegründet und begeht im nächsten Jahr ihr 70-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass haben wir uns mit der Entwicklung des Modellbaus beschäftigt und werden die Geschichte dieses Traditionsunternehmens aus dem Schwarzwald von den Anfängen bis zur Gegenwart umfassend dokumentieren.

Tucher & Walther
Im nächsten Jahr liegt die Firmengründung von Tucher & Walther etwa 40 Jahre zurück. Anfänglich wurden Metall- bzw. Blechmodelle (z.B. von Schuco) in eigener Werkstatt repariert und ein Handel mit Blechmodellen verschiedener Hersteller betrieben. Ab 1980 bis zur Schließung der Firma im Jahre 2009 wurden eigene Modelle aus Blech entworfen und meist in limitierter Auflage hergestellt. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir die Dokumentation der Modelle und des Lebenswerkes von Herrn Bernhard Tucher und seiner Partnerin Elisabeth Walther fortführen und weitestgehend abschließen.

Neue Themen
Neben weiterem Blechspielzeug und Modelleisenbahnartikeln wollen wir in den kommenden Monaten DDR Kaufhauskataloge digitalisieren. Später werden zu Vergleichszwecken Kataloge „aus dem Westen“ Deutschlands folgen sowie internationale Kataloge. Auch sind in absehbarer Zeit Veröffentlichungen von Automobilprospekten, Modekatalogen, Fahrradkatalogen usw. geplant.

Welche Leistungen stellen wir bereit?

Digitalisierung von Objekten (auch als 360° Ansichten) und Schriftgut (Bücher, Prospekte etc.), auch komplette Sammlungen, nach Absprache auch vor Ort z. B. als Dokumentation für eine Versicherung oder gewerbliche und private Veröffentlichungen. Kontaktaufnahme per mail unter: service@conraddigital.de

Digitalausdrucke von Fotomaterial und historischen Schriften aus unserem Archiv. Kontaktaufnahme per mail unter: service@conraddigital.de

Druck von Büchern, Katalogen, Prospekten, Präsentationsmappen oder Werbematerialien. Kontaktaufnahme per mail unter: mail@druckereiconrad.de

An- und Verkauf von Sammlungen und Einzelobjekten (kein Ankauf von Münzen, Briefmarken, Wertpapieren o.ä.). Kontaktaufnahme per mail unter: collection@conradantiquario.de« weniger anzeigen


100 Jahre Wendt & Kühn

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wendt kühn 100 jahre

Im Oktober 2015 feiert das sächsische Kunsthandwerkunternehmen Wendt & Kühn aus dem Erzgebirge ihr 100. Jubiläum. Dieser Geburtstag wird mit einer Festwoche vom 3. bis 11. Oktober 2015 in Grünhainichen gefeiert. Mit einigen Modellimpressionen auf unserer Website gratuliert conrad-antiquario recht herzlich!

Linkzu Wendt & Kühn

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wendt und kühn Wendt & Kühn Modellimpressionen

Wir starten unser Portal

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Nach langer Vorarbeit und vielen Überlegungen sind wir nun online und begrüßen Sie. Das war über viele Monate ein hartes Stück Arbeit, wir sind noch lange nicht fertig und wir werden es auch wohl nie werden… Es ist eine Mammutaufgabe, die „Welt von damals“ auferstehen zu lassen. Jeden Tag entdecken wir neue und faszinierende Dinge, seien es Bücher, seien es Zeitschriften, Prospekte oder Gegenstände.

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Was wären wir heute ohne das Zeitalter der Industrialisierung? Ohne Motoren, ohne Strom oder Computer? All diese Erfindungen, die wir längst als alltäglich empfinden, bestimmen maßgeblich unser heutiges Dasein. Getreu unserem Motto „Freude am Beruf“ wollen wir zusammen mit Ihnen eine Zeitreise in die Vergangenheit der letzten etwa 150 bis 200 Jahre unternehmen.

Dabei schenken wir dem Spielzeug, Sammlerartikeln und historischen Schriften unsere besondere Aufmerksamkeit. Wir beschäftigen uns überwiegend mit den Dingen des täglichen Lebens, die unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw. oder uns selbst im Leben begleitet haben. Es sind die trivialen oder eben alltäglichen Dinge, die oftmals als vergänglich nicht besonders gewürdigt oder beachtet wurden und letztlich meist nach kurzer Zeit als wertlos den Weg „in die Mülltonne“ beschritten haben.

Wer erinnert sich nicht gern an sein erstes Stofftier, die erste Puppe, vielleicht den Kaufmannsladen oder das Spielzeugauto, um nur einiges davon zu nennen. All diese Dinge spiegeln den Stand der Technik und die Möglichkeiten der jeweiligen Epoche wider und sie zeigen mitunter auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Spielzeuge wurden teilweise für militärische „Sandkastenspiele“ entwickelt oder sollten die Jugend auf bestimmte Ereignisse vorbereiten. Stöbert man in alten Zeitungen, so wird man schnell erfahren, dass die Probleme von heute auch schon vor einhundert Jahren die Menschheit beschäftigt haben. Sei es der Haarausfall des Mannes, die richtige Erziehung des Kindes oder die Vermeidung von Alterungserscheinungen der Haut durch Faltenbildung. Bei manchen Ratschlägen von heute könnte man glauben, sie sind aus einer Zeitschrift des Jahres 1900 abgeschrieben worden.

Für unsere Arbeit setzen wir modernste Technik ein, die professionelle Ergebnisse liefert. Dabei stehen wir noch ganz am Anfang und vieles wird folgen. Vor allem von den Dingen, die wir Ihnen zeigen möchten. Damit wir das tun können, mussten zuerst die Grundlagen für diese Veröffentlichungen geschaffen werden. Wir starten zunächst mit einigen „Themenwelten“, die Ihnen die Möglichkeit eröffnen, sich mit den Funktionen unserer Präsentation vertraut zu machen. Begleiten Sie uns beim weiteren Aufbau dieser Themenwelten durch Ihre Hinweise und Ratschläge, die wir gern entgegennehmen und nach Möglichkeit auch berücksichtigen werden. Wir freuen uns über jeden sachkundigen Beitrag und wünschen Ihnen viel Vergnügen bei unserer Präsentation.

Ihr conrad-antiquario Team.« weniger anzeigen